Zwischen dem 20. Februar und 18. März 2014 besetzt Russland militärisch die Halbinsel Krim, ukrainisches Territorium. Die Operation beginnt mit dem Erscheinen sogenannter "kleiner grüner Männchen" – Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, aber mit russischer Ausrüstung – die Regierungsgebäude und Militärbasen unter Kontrolle nehmen.
Am 16. März wird ein Referendum über die Unabhängigkeit abgehalten, das von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wird, da es unter militärischer Besatzung durchgeführt wurde. Am 18. März unterzeichnet Putin die Annexion der Krim an Russland.
Die UN-Generalversammlung verabschiedet die Resolution 68/262, die die territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt und das Referendum für ungültig erklärt. 100 Länder stimmen dafür, 11 dagegen.
Diese Aktion verletzt das Budapester Memorandum (1994), die UN-Charta und die Schlussakte von Helsinki (1975), die die Unverletzlichkeit der Grenzen in Europa garantiert.